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Wappen - Bad Reichenhall

Wappen:  Das weiß (silber)-blaue Rautenmuster zeugt von der langen Zugehörigkeit der Stadt zum Machtbereich der Wittelsbacher.Das Rautenmuster stammt ursprünglich aber aus dem Wappen der Grafen von Bogen. Die Wittelsbacher übernahmen es später.Der Panther stammt aus dem Wappen der Grafen von Orthenburg. Das Stadtwappen entspricht dem Hoheitszeichen von Niederbayern,zu dem Reichenhall ursprünglich gehörte (1255–1506).




Bad Reichenhall

Bad Reichenhall ist Große Kreisstadt des Landkreises Berchtesgadener Land im Regierungsbezirk Oberbayern.



Die Stadt liegt im sogenannten "Reichenhaller Talkessel" an der Saalach. Sie wird im Norden vom Bad Reichenhaller Hausberg, dem Hochstaufen, sowie dem Fuderheuberg, im Westen vom Zwiesel, im Süden vom Predigtstuhl und im Osten, etwas weiter weg, hinter den angrenzenden Orten Bayerisch Gmain und dem österreichischen Großgmain, vom Untersbergmassiv umrahmt.Der Ortsteil Marzoll liegt nordöstlich von Staufen und Fuderheuberg, dort wo sich das Tal weitet.

Neben der Kernstadt besteht Bad Reichenhall aus den Ortsteilen Karlstein (mit Kirchberg, Nonn, Thumsee), Marzoll (mit Türk, Weißbach, Schwarzbach) und St. Zeno (mit Froschham). Die gesamte Fläche des Stadtgebietes beträgt 3.943 ha, davon sind 568 ha Siedlungs- und Verkehrsflächen, 2.286 ha Waldflächen, 588 ha Landwirtschaftsflächen, 171 ha Wasserflächen und35 ha Erholungsflächen.

Durch die Situierung im Flusstal der Saalach ist das Klima trotz der alpinen Lage vergleichsweise mild. Bad Reichenhall wird daher oft auch als Meran des Nordens bezeichnet. Die gesamte Region war historisch schon immer von der Salzgewinnung und -verarbeitung geprägt. Neben Bad Reichenhall sind weitere Ortsnamen wie Salzburg, Hallein oder Hallstatt im benachbarten Salzkammergut Zeugen dafür. Die um 1070 entstandene Hallgrafschaft Reichenhall überwachte den regen Salzhandel. Salz war auf Grund seiner konservierenden Eigenschaften zu dieser Zeit ein sehr kostbares Gut, es wurde auch als Weißes Gold bezeichnet. Durch den Handel mit Reichenhaller Salz entstand noch vor der ersten Jahrtausendwende der Handelsweg „Goldener Steig“, der sich zum Bedeutendsten in Süddeutschland entwickelte.



BrunnenBrunnen

Copyright der Fotos by Ottmar Weniger


Durch das Verschwinden der Grenzen in Europa und das Entstehen von Euregios orientiert sich Bad Reichenhall immer mehr in Richtung Salzburg, das nur wenige Kilometer entfernt ist. Die beiden Bahnhöfe von Bad Reichenhall (Hauptbahnhof und Kirchberg) liegen auf der Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden und werden seit Dezember 2009 hauptsächlich von der Berchtesgadener Land Bahn im Stundentakt bedient. Es besteht ein Stadtbusverkehr sowie Busverbindungen in die Nachbarorte und ein Anschluss an das landesweite Busliniennetz. Als Umgehungsstraße verlaufen die B 20 und die B 21 am Ort vorbei. Die B 20 verläuft zusätzlich durch einen Teil des Ortsgebiets nach Bayerisch Gmain, den Hallthurmer Berg hinauf, nach Berchtesgaden. Die Bundesautobahn 8 führt im Stadtteil Marzoll durch die Stadtgemarkung, wobei die Anschlussstelle Bad Reichenhall in der Nachbargemeinde Piding liegt. Im Ortsteil Schwarzbach befindet sich eine Behelfsauffahrt in Richtung München.











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