

Boarisch
is a Sproch
im Sidostn vom deitschn Sprochraum. Zamma mitm Alemannischn,
Sidfränkischn, Ostfränkischn und Erzgebirgischn buidn
se de obadeitschn Sprochn. As Vabreitungsgebiet vom
Boarischn is da
oidboarische Tei vom Freistaat Bayern, Österreich (estli vom
Arlberg), Sidtirol und de zimbrisch-karnischn Sprochinsln z Obaitalien.
Mehra wia de Häiftn vo de Boarisch Sprecha wohna
außahoib vom heitign Freistaat Bayern.
![]() Woher
kommt der bairische Dialekt?
Am 8. Tag erschuf Gott die Dialekte. Alle Völkchen waren
glücklich. Der Berliner sagte: Ick habe nen knorke Dialekt, wa?, der Hanseate sagte: Ik snak platt, und dat is goad!, der Kölner sagte: üwwa minge Dialekt kütt nix!. Nur für den Bayern war kein Dialekt mehr übrig und er war sehr traurig....... Da hatte der liebe Gott ein Einsehen und sagte: "Ja mei, Bua, dann red hoid so wia i"! |

| Auf'n Berg steign | Auf den Berg steigen |
| Auf da Oim do gibts koa Sünd | Auf der Alm gibts keine Sünde |
| A so a Schmarn | So ein Blödsinn |
| A schena Dog heid | Ein schöner Tag heute |
| Annamirl | Annemarie |
| Aufe auf n Berg | Rauf auf den Berg |
| Bläda Hund | Blöder Kerl |
| Bierkriagerl und a Brezn | Bierkrug und eine Brezel |
| Boarisch is a schene Sproch | Barisch ist eine schöne Sprache |
| Bei mir dahoam do is es schee | Bei mir zuhause ist es schön |
| Do hog i mi hi | Da setze ich mich hin |
| Da legst mi am Oarsch | Da legst mich am Hintern |
| Da Himme ist blau | Der Himmel ist blau |
| Dohoam is dahoam | Zuhause ist zuhause |
| Dauch oaba | Tauche unter |
| D Gabi die mogi sagrisch gern | Die Gabi habe ich gern |
| Es seids jo ned gonz gscheid | Ihr seid ja nicht Inteligent |
| Essn und dringa ist des schenste auf da Weid | Essen und Trinken ist das schönste auf der Welt |
| Engel boarniger | Magerer Engel |
| Fensterln | In das Fenster seiner Geliebten schauen |
| Freid eich | Freut euch |
| Foarbiges Buidl | Farbiges Bild |
| Freindschaft is wos schees | Freundschaft ist was schönes |
| Goanga dad i wonn i kannt | Gehen würde ich, wenn ich könnte |
| Greaß di nacha | Grüß dich |
| Gscheidhaferl | Intelligenter |
| Gseachts | Geräuchertes |
| Gema do nüber | Gehen wir da rüber |
| Gnedlwoscher | Knödelwascher |
| Grandig bin i heud ned | Mißmutig bin ich heute nicht |
| Heid gfoids ma sagrisch guad | Heute gefällt es mir sehr gut |
| Hoderlumpen | Putzlappen |
| Heid fohr i in d Oaipn | Heute fahre ich in die Alpen |
| Haumdaucha | Haubentaucher
|
| Hama wiada guad | Sind wir wieder gut |
| I schaug heid nooch, wos z essen gibt | Ich sehe heute nach, wass es zu essen gibt |
| Ima mog i ned des gleiche | Nicht immer mag ich das gleiche |
| I woas wos | Ich weiss was |
| I muas schbeim | Ich muß mich übergeben |
Keiwe
| Kalb |
| Kaasloiwe | Blasser Mensch |
| Krachad | Laut |
| Kaschberl | Kaspar |
| Oiso nachad | Allso dann |
| Ogmacht | Angemacht |
| O Batzter | Angemachter Käse |
| Preiss | Kein Bayer |
| Pflanzerl | Frikadelle |
| Riewiesl | Johannisbeeren |
| Reibadadschie | Kartoffelpuffer |
| Reahle | Pfifferlinge |
| Radlfahrer | Fahrradfahrer |
| Rahner | Rote Beete |
| Stranitzl | Tüte |
| Schui | Schule |
| Schena Summa | Schöner Sommer |
| Schens Gwand | Schöne Kleidung |
| Trachdngwand | Trachtenkleidung |
| Watschn | Ohrfeige |
| Woschn | Waschen |
| Wann i jetzt ned aufher, werd i deppad | Wenn ich jetzt nicht aufhöre, werde ich blöde |
A Breiss im Wirdshaus A Breiss im Gardncenta |

| Bloß nicht!
Auch in Oberbayern gibt es Dinge, die Sie wissen müssen oder
besser nicht tun.
Die Naturgewalten unterschätzen!
Auch wenn morgens noch die Sonne lacht, Gewitter und Sturm sind an
manchen Tagen unberechenbar. Darum achten Sie bitte beim Wandern auf
wetterfeste Kleidung und trittfestes Schuhwerk. Eine Bergwanderung in
Sandalen kann bei Wolkenbruch lebensgefährlich werden.
Für akustische und optische Warnsignale an den Seen gilt: So
schnell wie möglich zurück zum Ufer, denn auf das
Unwetterwarnsystem in Oberbayern ist Verlass!
Reden wollen wie die Einheimischen
Selbst die gebürtigen Tegernseer werden nicht alles verstehen,
was die einheimischen Mittenwalder oder Oberammergauer miteinander
reden. Die Dialekte sind stark regional gefärbt,
schwäbische, tirolererische und salzburgische
Einflüsse führen zu beinahe babylonischen
Sprachverwirrungen: In nur wenige Kilometer voneinander entfernten
Dörfern kann »Milch« zum Beispiel
»Muich«, »Meich« oder
»Milli« heißen. Sparen Sie sich doch
einfach gezwungene Anpassungsversuche, und reden Sie, wie Ihnen der
Schnabel gewachsen ist. Allerdings: Wenn Sie nicht am
»Sonnabend«
»Brötchen«, sondern am
»Samstag« »Semmeln« kaufen, im
Wirtshaus statt einem Liter Bier eine
»Maß« bestellen, wird man Sie ob Ihres
Sprachgefühls bewundern.
Den Oberbayern nach den Trachten trachten
»Wie ärgert man einen Berliner am Tegernsee? Indem
man ihm den Trachtenanzug wegnimmt.« Diese bissige
Spöttelei kommt nicht von ungefähr. Schmerzlich
registrieren die Einheimischen, was sich Gäste alles im
»Jodler«- oder »Landhausstil«
anziehen. Und auch »echte« Tracht, vom Gamsbart bis
zur Lederhose mit namenbestickten Hosenträgern, führt
zur Erkenntnis: Nicht überall, wo ein Oberbayer draufsteht,
steckt ein Oberbayer drin!
Den Gottesdienst stören
Touristen vergessen oft, dass Kirchen in erster Linie dem Gottesdienst
dienen und dass sie die Andacht der Gläubigen stören,
wenn sie sich in einer Kirche wie in einem Museum benehmen. Sie
können Gotteshäuser unbehindert betreten, aber bitte
nicht halb nackt, mit Coladose oder Eis.
Die
Natur plündern
Ein strenges Naturschutzgesetz schützt nicht nur
Edelweiß, Frauenschuh und Türkenbund. Jedes
Blumenpflücken in größeren Mengen ist
Raubbau an der Natur und wird verfolgt.
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| Es dadat mi gfrein, wann Da de Seidn gfoin hod und Du mi wida auf meiner Hompätsch bsucha dadast. Merce für Dein Bsuach und bsuach mi a moi wieda! |
| Würde mich freuen, wenn Dir die Seite gefallen hat und Du mich wieder auf meiner Homepage besuchen würdest. Danke für Deinen Besuch und besuche mich mal wieder! |
