

Bayrischzell liegt im
Mangfallgebirge zwischen dem
Schliersee im Westen
und Oberaudorf im Osten. Der Ort befindet sich am
Fuß
des Wendelsteins, zu Füßen des
Sudelfelds
und unterhalb
des Sudelfeldpasses. Er liegt am Nordausgang desUrsprungtals.
Der Ort
befindetsich 23 km südöstlich von
Miesbach, 25 km nordwestlich von
Kufstein
und20 km
westlich
von Oberaudorf.
Im Jahr 1076 gründet an dieser Stelle die Gemahlin Haziga des Pfalzgrafen Otto II. von Scheyern-Wittelsbach eine Eremitenklause mit der Kapelle Margarethenzell. 1079 wird diese zu einem Kloster umgewandelt, das allerdings bereits 1085 nach Fischbachau verlegt wird. Durch seine Nähe zu Tirol war Bayrischzell ("Die Zell") sowohl in den Spanischen Österreichischen Erbfolgekriegen als auch in den Napoleonischen Kriegen Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen auch örtlicher Gebirgsschützen mit den Tirolern. 1811/12 wurde "Die Zell" (oder Margarethenzell) eine selbständige Pfarrkuratie. Seit 1832 wird der Ort offiziell Bayrischzell genannt. Am 5./6. Dezember1846 fand hier ein Haberfeldtreiben mit über 100 Treibern statt. Um 1900 setzt allmählich der Fremdenverkehr ein. Das Wappen in seiner aktuellen Form wird seit 1959 geführt und soll mit den silbernen Rautenan die enge historische Beziehung zu den Wittelsbachern erinnern. |
Hintergrund - Lied



In
der Nacht
zum 26. Juni 2006 wurde der
Braunbär JJ1, alias
Bruno, der im Mai 2006 von Italien über Tirol nach Bayern
einwanderte, auf der 1500 m hohen Kümpflalm in der
Nähe der Rotwand im Spitzingseegebiet
im Gemeindebereich
Bayrischzell von zwei Jägern und einem Polizisten
durch einen
Lungenschuss auf 150 m Entfernung getötet.
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Der
Wendelstein ist ein 1838 Meter hoher Berg der Bayerischen Alpen. Er
gehört zum so genannten Mangfallgebirge
dem
östlichen Teil der Bayerischen Voralpen. Er ist
höchster Gipfel des Wendelsteinmassivs. Wegen seiner
exponierten Lage bietet er eine sehr gute Aussicht ins Bayerische
Alpenvorland und ist umgekehrt im weiten Umkreis zu erkennen.
Er liegt zwischen den Tälern von Leitzach und Inn und ist mit der Wendelstein-Seilbahn und der Wendelstein-Zahnradbahn erschlossen. An seinen nördlichen Ausläufern entspringt der Jenbach, der auf auf dem Weg zur Mangfall zur Kalten wird. Talorte sind unter anderem Bayrischzell, Brannenburg (Zahnradbahn) und Osterhofen (Seilbahn). Auf dem Berg steht seit 1883 das Wendelsteinhaus. 1912 gab es dort schon Zimmer mit Duschen und fließend Warm- und Kaltwasser. Das „Kircherl“ entstand 1898 und gilt als höchste Kirche Deutschlands. „Die Zugspitze hat nur eine Kapelle“, sagen die Wendelsteiner lachend. Ein Sendemast, eine Wetterstation, eine Mini-Kapelle und eine derzeit im Umbau befindliche Sternwarte der Universität München komplettieren das Ensemble auf der Bergspitze. Wendelstein und Brocken verzeichnen Deutschlands höchste Windgeschwindigkeiten, dort fegen bis zu 300 Stundenkilometer über die Spitze. |

Für
sportlich Gesinnte führt der bekannte
König- Max - Weg in ca. 3 Stunden hinauf zum Gipfel. Wer die
bequeme
Variante bevorzugt, gelangt von der Talstation in Osterhofen
bei Bayrischzell in nicht mal 10 Minuten mit der Wendelsteinseilbahn
oder von Brannenburg aus mit der Zahnradbahn in knapp einer
halben
Stunde hinauf zur Bergstation. Den Gipfel erreicht man von
hier in ca.
20 Minuten, auf dem gut ausgebauten Panorama-Gipfelweg.
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| Wetter Bayrischzell |
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