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Der Erbauer war Pongratz, der das Hofbräuhaus am Alten Hof in München errichtete. Mit der Fertigstellung wurde Pongratz auch der erste Braumeister im Braunen Hofbräuhaus, wo er das Münchener Braunbier (in Nürnberg auch als rotes Bier bezeichnet) braute. Nach heutiger Bezeichnungsweise stand es in der Sparkassenstraße im Anschluss an das sogenannte Zerwirkgewölbe.
Dieser
hatte bereits
vor Ableben seines Dienstherrn dem
Herzog einen Probesud
Um
mit dem "Ainpock" im Frühjahr (nicht mit dem
gesamten Braunbier) näher an die Qualität des
Einbecker
Bieres heranzukommen, warb man 1612 den Braumeister Elias
Pichler von dort nach München ab. Das Bier des Einbeckers, das
Ainpöck,
erhielt in der
Münchner Mundart bald die bis heute geläufige
Bezeichnung Bock. Auch das
Brauen von Bockbier war bis ins Jahr 1810 ausschließlich dem
Hofbräuhaus vorbehalten, so dass das Hofbräuhaus bald
zu einer Im Jahre 1828 verfügte König Ludwig I. die Gastung: Fortan war es erlaubt, die Bevölkerung im Hofbräuhaus zu bewirten. 1844 setzte er den Bierpreis deutlich unter das damals übliche Niveau, um dem „Militär und der arbeitenden Klasse einen gesunden und wohlfeilen Trunk zu bieten.“ 1856 pachtete der Braumeister Georg Schneider das Hofbräuhaus. Seit den 1760er-Jahren war das obergärige Weißbier nach und nach aus der Mode gekommen. Da technische Erfindungen wie die Lindesche Kältemaschine noch nicht gemacht waren, kann dies nur mit einer Änderung des Publikumsgeschmackes erklärt werden. Im Hofbräuhaus reagierte man auf die neue Situation: die Weißbierproduktion wurde beständig zugunsten untergäriger Biersorten zurückgefahren und im Jahre 1872 schließlich ganz aufgegeben. Das Monopol der Wittelsbacher auf das Weißbierbrauen war bereits im Jahre 1798 aufgehoben worden, aber man benötigte immer noch ein Regal, um eine Weißbierbrauerei betreiben zu dürfen. Schneider gelang es, das auf dem Hofbräuhaus liegende und nun nicht mehr benötigte Weißbierregal von König Ludwig II. zu erwerben, womit er die Brauerei G. Schneider & Sohn, eine bis heute sehr erfolgreiche bürgerliche Weißbierbrauerei, gründete. Mit
dem zunehmenden Tourismus in München
erfreute sich das Hofbräuhaus steigender Beliebtheit, so dass
Prinzregent Luitpold 1896
beschloss, die Brauerei in die Innere Wiener Straße am
Gasteig im Stadtteil Haidhausen zu verlegen In der
Zeit der
Münchner
Räterepublik riefen am 13. April 1919 (Palmsonntag)
Betriebs- und Soldatenräte im Hofbräuhaus die
Kommunistische
Räterepublik aus. Diese löste die von Erich
Mühsam
und Gustav
Landauer am 7. April 1919 proklamierte Räterepublik
Baiern ab. Die Ausrufung fand während eines Kampfes
gegen die Republikanische Schutzwehr statt, die
versuchte, die Räterepublik zu stürzen. Am 24. Februar 1920 wurde im Hofbräuhaus vor etwa 2.000 anwesenden Personen die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) gegründet. Sie ging durch Umbenennung aus der Deutschen Arbeiterpartei hervor. Im Rahmen der Gründung verkündete Adolf Hitler das 25-Punkte-Programm, das Parteiprogramm der NSDAP
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Das
1935 entstandene "Hofbräuhaus-Lied" zählt heute
weltweit zu den
beliebtesten Stimmungsliedern und gehört zum Repertoire wohl
jeder
Blaskapelle.
In
München steht ein
Hofbräuhaus:
Eins, zwei, g'suffa . . .
Da läuft so manches Fäßchen aus:
Eins, zwei, g'suffa . . .
Da hat so manche braver Mann:
Eins, zwei, g'suffa . . .
Gezeigt was er so vertragen kann
Schon früh am Morgen fing er an
Und spät am Abend kam er heraus
So schön ist's im Hofbräuhaus. 1. Da, wo die
grüne Isar fließt,
Wo man mit "Grüß Gott" dich
grüßt,
Liegt meine schöne Münch'ner Stadt,
Die ihresgleichen nicht hat.
Wasser ist billig, rein und gut,
Nur verdünnt es unser Blut,
Schöner sind Tropfen gold'nen Wein's,
Aber am schönsten ist eins:
In München steht ein . . . . . 2. Da trinkt man Bier nicht aus
dem
Glas,
Da gibt's nur "die große Maß!"
Und wenn der erste Maßkrug leer,
Bringt dir die Reserl bald mehr.
Oft kriegt zu Haus die Frau 'nen Schreck,
Bleibt der Mann mal länger weg.
Aber die braven Nachbarsleut',
Die wissen besser Bescheid!
In München steht ein . . . . . 3. Wenn auch so manche
schöne Stadt
Sehenswürdigkeiten hat,
Eins gibt es nirgendwo wie hier:
Das ist das Münchener Bier.
Wer dieses kleine Lied erdacht
Hat so manche lange Nacht
Über dem Münchener Bier studiert
Und hat es gründlich probiert.
In München steht ein . . .
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