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many thanks











USA







Dear Ottmar

On behalf of a grateful nation, I want to thank you for your service as an employee of Radio Free Europe/Radio Liberty. RFE/RL played a crucial role in the development of democratic forces in Eastern Europe and the former Soviet Union, and you contributed to its mission in many valuable ways. The world will feel the impact of your loyal service and your dedication to the cause of freedom for years to come.


Thank you for your outstanding efforts.

Sincerely,

Bill Clinton           <--please click on


Origianaltext der Urkunde vom US - Präsident Mr. Bill Clinton!
Origianaltext the document by the U.S. - President Mr. Bill Clinton!
Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich die Originalurkunde nicht ablichten und somit veröffentlichen werde!

I Please understand, that I am not the original document scan and thus will publish!










Meine RFE/RL Uhr                              
                                                                                                            The master control room at the
                                                                                                                                          Munich headquarters in the 1980s






Ohne „Radio Freies Europa“ (Radio Free Europe) wäre die Geschichte des Kalten Krieges anders verlaufen. Dass es nicht zu einem atomaren Holocaust kam, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst des Senders!!!

Zunächst "heimlich" von der CIA, später offiziell durch die amerikanische Regierung finanziert, sendete "die Stimme der Freiheit und Demokratie" -  von 1951 an in den jeweiligen Landessprachen nach Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und in die Tschechoslowakei. RFE war die wohl ungewöhnlichste und dabei erfolgreichste Waffe der USA im Kalten Krieg.

Die Regimes in Osteuropa betrieben einen ungeheuren Aufwand, um die Bevölkerung am Empfang von RFE zu hindern. Störsender machten das Programm fast unhörbar. Aber auch RFE wehrte sich, indem es ständig seine Frequenzen wechselte und die  HF - KWs  Leistung der Sendeanlage in Holzkirchen - bei München erhöhte.

Ein Katz-und-Maus-Spiel auf höchstem technischen Niveau, an dem die Hörer aktiv teilnahmen. Viele von ihnen lebten ihrerseits in ständiger Angst, entdeckt zu werden. Denn es hieß und es war erwiesen, dass des Nachts Autos mit Peilantennen durch die Straßen fuhren, um Radiogeräte aufzuspüren, die auf den Westsender eingestellt waren. RFE berichtete nicht nur über das Geschehen im Westen, viel wichtiger waren die Nachrichten über das Geschehen in den Vasallenstaaten der Sowjetunion.  Und so nutzten auch die politisch Mächtigen begierig die Nachrichten von RFE als verlässliche Informationsquelle über den Ostblock.

Die Sender RFE/RL wurden seit ihrer Gründung in den frühen 1950er Jahren von der Sowjetunion als Bedrohung angesehen, da sie unkontrolliert westliches Gedankengut in den Ostblock transportierten. Zudem wurden sie auch zur Übermittlung codierter Nachrichten an westliche Agenten benutzt. Starke sowjetische Störsender sollten die Empfangsqualität verschlechtern, dies wurde durch stetige Steigerung der Sendeleistung auf Seiten von RFE kompensiert. Durch die Geschichte der Sender zieht sich eine Kette von Ereignissen im Zusammenhang mit nachrichtendienstlichen Aktivitäten. Besonders in den 1980er Jahren gab es zahlreiche Entführungsversuche von Angestellten sowie ein Bombenattentat auf die Sendergebäude in München. Dieses wurde als Auftragsarbeit vom rumänischen Geheimdienst Securitate ausgeführt, trotz der Verwendung von 15 Kilogramm Nitropenta-Sprengstoff wurde niemand getötet.
 

In den Augen der CIA war der Sender in München Tummelplatz östlicher Agenten. In jeder Abteilung gab es Informanten, die erpresst oder freiwillig ihre Informationen nach Osten lieferten. Es gab Morde, Mordversuche, Attentate und sogar einen Bombenanschlag auf den Sender. Alles, was eine gute "Spionagegeschichte" ausmacht, war Teil des Alltags bei RFE. Durch bewaffnete Sicherheitsmitarbeiter von wechselnden Sicherheitsfirmen, wurde das Objekt Tag und Nacht bewacht. Der Gebäudekomplex war zwar somit von äusseren negativen Einflüssen geschützt, doch wer kümmerte sich um die Sicherheit der Mitarbeiter (Kollegen) vor östlichen Agenten, welche vor Ort getarnt als Mitarbeiter waren, um oben genanntes zu verhindern? Dieses war selbstverständlich nur bedingt möglich. Ob beruflich oder privat, gehörte eine gewisse Angst somit ebenfalls zum täglichen Bestandteil jedes RFE/RL Angestellten.

Der Zusammenbruch des kommunistischen Regimes in Osteuropa und der Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989 war ein Triumph für die Organisation RFE und seiner Mitarbieter (Kollegen), obgleich wir alle bedingt dadurch, unsere Arbeitsplätze vor Ort verloren hatten. Das vorgegebene Ziel wurde erreicht und ich bin mächtig Stolz darauf , dass ich als ein sehr kleines Rädchen in einem Getriebe, zur Demokratisierung des Ostens und der Freiheit seiner Bürger, 12 Jahre lang für die USA mitwirken durfte.






Am 31. Oktober 1995 um 00:00 Uhr, endete die
Ära RFE/RL in München.





Wenn Sie über den damals gewesenen kalten Krieg und die Funktionen des Radio Freies Europa sowie Radio Liberty erfahren möchten, empfehle ich Ihnen die Seite: Cold War Radios Security at RFE-RL Lessons Learned from the Cold War
sowie die Literatur von Mr. Richard Cummings, meinem damaligen Chef, welchen ich stets sehr bewunderte. Ein wahrlich großer Mann!

If you want to get over the then cold war and the functions of  Radio Free Europe and Radio Liberty, I recommend the site: Cold War Radios Security at RFE-RL Lessons Learned from the Cold War and the literature of Mr. Richard Cummings, my former boss , which I admired. A truly great man!

















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Thanks for visiting$Ottmar Weniger!


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