


![]() Ruhpolding
(im Dialekt "Ruapading" gesprochen) ist eine Gemeinde im
oberbayerischen Landkreis Traunstein in den Chiemgauer Alpen. Der
Hauptort liegt im Ruhpoldinger Talkessel, der auch
„Miesenbacher Tal“ genannt wird. Ruhpolding ist ein
überregional bekannter Kur- und Fremdenverkehrsort.
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ist ein überregional bekannter Kur- und Fremdenverkehrsort.
Der Name Ruhpolding leitet sich aus dem bajuwarischen „Rupoltingin“ ab
und bedeutet „bei den Leuten des berühmten Starken“ (pold = stark bzw.
kräftig, Ru(d) = berühmt). Der Aussprache des Bairischen gemäß wird der
Ortsname korrekterweise auf der ersten Silbe betont (Rùhpolding), und
nicht - wie häufig von Nichtbayern fälschlicherweise praktiziert - auf
der zweiten Silbe (Ruhpòlding).
Im
Süden der Gemeinde verläuft die Deutsche
Alpenstraße B 305. Ruhpolding ist der Endpunkt der
Bahnstrecke Traunstein-Ruhpolding. Bis zum 31. Dezember 1931 verlief
weiter noch die Waldbahn nach Reit im Winkl. Seit
Ende 2008 verläuft durch den Ort ein 366 Meter langer Tunnel („Schlosstunnel“), der den Ortskern deutlich vom Verkehr entlastet.
![]()
![]() 1933 wurde Ruhpolding
durch Carl Degener, der ein Reisebüro in Berlin betrieb, für den
Fremdenverkehr größeren Stils entdeckt. Vorher kamen wenige
Sommerfrischler und Wintersportler ins Tal. 1979, mit der
ersten Biathlon-Weltmeisterschaft, wurde Ruhpolding als Biathlonort
international bekannt.
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