Der Spitzingsee
liegt etwa
fünf Kilometer südlich des Schliersees bzw. wenige
hundert Meter südlich des Spitzingsattels auf 1.084 m
Höhe in den Schlierseer Bergen, Mangfallgebirge, Bayerische
Alpen. Mit 28,3 Hektar Fläche ist er der
größte Hochgebirgssee Bayerns. Die Seetiefe
beträgt maximal 16,30 Meter (Südbecken). Das Nordbecken ist
bis zu 10,4 Meter tief. Der
Abfluss ist die Rote Valepp,
die sich bei der Kaiserklause (Forsthaus Valepp) mit der
Weißen Valepp vereinigt und in Tirol als Grundache und
schließlich als Brandenberger Ache in den Inn
mündet. Der Spitzingsee hat mit 7,51 km² ein
vergleichsweise großes Einzugsgebiet.

Copyright
der Fotos by Ottmar Weniger
Die
bekanntesten Gipfel des Mangfallgebirges rund um den Spitzingsee
heißen: Jägerkamp, Aiplspitz, Rauhkopf, Taubenstein,
Rotwand (1.885 m), Ruchenköpfe, Stolzenberg, Rotkopf,
Rosskopf, Stümpfling, Bodenschneid und Brecherspitz.
Die
bewirtschafteten Alpenvereinshäuser in dieser
Region
heißen: Schönfeldhütte, Taubensteinhaus,
Rotwandhaus, Blecksteinhaus, Albert-Link-Hütte,
Bodenschneidhaus.
Rund um den See liegt das Skigebiet Spitzingsee. Eine
Kabinenumlaufbahn, zwei kuppelbare Sesselbahnen und mehrere
Schlepplifte erleichtern den Aufstieg auf die Skiberge
Stümpfling, Rosskopf und Taubenstein. Während auf das
Hauptgebiet rund um den Stümpfling zahlreiche leichte
Abfahrten bietet, warten am Taubenstein schwere und anspruchsvolle
Pisten auf den Skifahrer.
Seit einigen Jahren wurden mehrere Millionen
Euro in die Modernisierung des Skigebietes investiert. So wurden zwei
alte Doppelsesselbahnen durch kuppelbare Vierersesselbahnen mit
Wetterschutzhauben ersetzt und ein neuer Kinderlift gebaut. Zwischen
den beiden Teilgebieten verkehrt ein kostenloser Pendelbus im
Fünfzehnminutentakt. Parkplätze stehen am Kurvelift,
an der Stümpflingbahn und an der Taubensteinbahn (Gondelbahn)
kostenlos zur Verfügung. Von der Oberen Firstalm aus
führt auch eine 2,5 km lange Winterrodelbahn zum
Spitzingsattel-Parkplatz.

Panoramakarte:
Vorne Schliersee - Hinten Spitzingsee

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