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Low Carb Diät mit Genuss und Lebensqualität gestalten

Das primitive Kalorienzählen war gestern. Heute ergeben sich im Lichte moderner Erkenntnisse im Vergleich zu früher neue Möglichkeiten für eine erfolgversprechende Diät. Mit einem fortschrittlichen Diätkonzept werden Fehler der Vergangenheit vermieden wie den Fetten eine überragende Bedeutung für die Gewichtszunahme beizumessen und die Wirkung von Zucker auf das Körpergewicht zu vernachlässigen.

Noch besser: Durch die Offenlegung von immer mehr Zusammenhängen auf den Gebieten Ernährung und Lebensweise kann eine fortschrittliche Diät so gestaltet werden, dass sie sich mit Genuss und Gewinn absolvieren lässt. Ein solches Diätkonzept ist der Low Carb Diätplan von Benny. Wer die Ideen von Benjamin Oltmann beherzigt, wird schnell abnehmen ohne an Lebensqualität einzubüßen. Gleichzeitig vermeidet er mit Low Carb den gefürchteten Jojo-Effekt und damit den ständigen Begleiter von veralteten Diätkonzepten.

Warum die pauschale Verdammung von Fett veraltet ist

Low Carb bedeutet wenig Zucker. Durch dieses Diätkonzept wird der Organismus wieder stärker an die Verwertung der effizient sättigenden und nahrhaften Fettreserven gewöhnt, so wie der Mensch als Jäger ursprünglich ausgerichtet war und wie es damit dem evolutionären Bauplan des Menschen entspricht. Fette sind damit besser als ihr Ruf und manche Fette wie Omega-3-Fettsäuren sowie Omega-6-Fettsäuren sogar urgesund.

Aus diesem Grund sollte der ernährungsbewusste Konsument unbedingt Nahrungsmittel wie Lachs, Sardinen, Rapsöle, Leindotteröle, Walnussöle, Distelöle, Sonnenblumenöle, Rosenkohl, Spinat, Mandeln, Paranüsse, Soja und Avocado in seinen Ernährungsplan integrieren, die viel von diesen Fettsäuren enthalten. Denn beide ungesättigten Fettsäuren erhalten essentielle Stoffe für den Menschen, die dieser zum Überleben benötigt, aber nicht selbst herstellen kann.

Der Mensch ist nicht auf die Zuckermengen von heute gepolt

Zucker dagegen kannte der Mensch in der grauen Vorzeit kaum. Erst in der Neuzeit überkam das Phänomen der industriellen Herstellung von Zucker und die gleichzeitige Zersetzung der Ernährung mit dem „weißen Gift“ den Menschen. Verglichen mit der Zeitspanne, in welcher der Homo Sapiens nun schon auf der Erde weilt, wäre das so, als würde ein erwachsener Mensch erst soeben seine erste neuartige Portion aus zahlreichen Zuckerquellen zu sich genommen haben.

Was ist überhaupt Zucker?

Zucker sind ein- und zweikettige Kohlenhydrate. Als einkettige Kohlenhydrate gibt es Zucker zum Beispiel als Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Galactose (Schleimzucker). Der typische weiße Haushaltszucker, so wie wir ihn kennen, ist wiederum ein Zweifachzucker, der zu gleichen Anteilen aus Fructose und Glucose besteht. Kohlenhydrate können auch als Mehrfach- und Vielfachzucker vielfältige Bindungen mit anderen Kohlenhydratmolekülen eingehen.

Auch Kohlenhydrate sind problematisch

Die sogenannten langkettigen Kohlenhydrate sind für die Gesundheit und das Gewicht weniger problematisch, denn durch die längere Verdauung, weil die Enzyme eine längere Zeit mit der Abspaltung der langen Ketten beschäftigt sind, verlaufen Anhebung und Absenkung des Blutzuckerspiegels weniger abrupt. In der Folge treten die gefürchteten Heißhungerattacken durch Zucker weniger schnell auf. Trotzdem bleiben auch langkettige Kohlenhydrate Kohlenhydrate. Eine Low Carb Ernährung bedeutet deswegen nicht nur die deutliche Reduktion von Zucker in der Ernährung, sondern auch den bewussten Verzicht auf Kohlenhydrate in der Ernährung.

Die Effekte von Low Carb anschaulich erklärt

Damit ist bereits ein Effekt von Low Carb genannt, der durch die Rückführung der Heißhungerattacken gekennzeichnet wird. Generell stillen Lebensmittel mit hohen Zuckeranteilen kaum den Appetit, sodass Konsumenten dazu neigen, gleich ganze Berge an Waffeln, Stuten, Brötchen, Burgern, Croissants, Schokolade, Torte, Bonbons und vieles mehr zu vertilgen. Selbst wenn der Appetit kurz vor dem Platzen endlich gestillt ist, hält dieser Vorgang nicht lange an. Dies geschieht übrigens im krassen Gegensatz zu den vielgeschmähten Fetten. Wer zum Beispiel eine Weihnachtsgans zusammen mit anderen verspeist hat, hat elf Stunden keinen Hunger mehr.

Ein weiteres Problem von Zucker ist die Blockade der Fettverbrennung. Der Organismus kümmert sich zuerst um die Verwertung von Kohlenhydrate, bis er sich mit den Lipiden beschäftigt. Dieser Effekt lässt sich für die Diät gut ausnutzen, denn auch Benjamin Oltmann verweist darauf, dass der Verzicht auf Zucker abends am wichtigsten ist. Wer nämlich abends auf den Konsum von Zucker verzichtet, der macht für seine Verdauung die Bahn frei, dass diese sich in der langen Nacht gezielt mit den Fettreserven beschäftigen kann. Abnehmen im Schlaf wird damit von einer schönen Utopie zur Realität.

Die Kraft von Heilpflanzen

Ein weiterer Tipp für eine Diät mit Mehrwert besteht darin, die Kraft von Heilpflanzen zu nutzen. Heilpflanzen besitzen eine Tradition über die Jahrtausende. In früheren Zeiten waren die Menschen viel besser mit den Heilwirkungen der Pflanzen vertraut. Es lohnt sich also, diese verschütteten Fähigkeiten wieder zu erlangen, da es nach den Lehren der Hömöoapathie in der Natur für jede Krankheit ein Äquivalent gibt.

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